RAVEN LORD




Klassischer Heavy Metal wird uns heutzutage nicht mehr so oft geboten. Andauernd kommen neue Power oder Melodic Metalkapellen nach aber Heavy Metal Nachwuchs ist nicht so oft anzutreffen. RAVEN LORD sind da eine schöne Außnahme. Die Truppe rund um Fronter Csaba Zvekan und Shredmeister Joe Stump präsentiert uns dieser Tage ihr Debütalbum „Descent to the Underworld“. Da war es für mich selbstverständlich Csaba ein paar Fragen zur Band und zum Release zu stellen. Lest nun, was der gute Csabe mir sehr ausführlich zu sagen hatte.

J.P: Hallo Csaba. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Als Einleitung, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

C.Z: Also ich bin Csaba. Ungarisch wird es Chawbaw ausgesprochen. Mein Nachname ist Zvekan und stammt aus Kroatien und ich bin im heutigen Serbien geboren. Meine musikalische Familie ist, als ich 4 Jahre alt war, in die Schweiz ausgewandert und ich bin in Basel zur Schule gegangen. Meine Eltern schickten mich als Kind auf eine Musikschule wo ich klassische Instrumente lernen sollte. Als Teenager habe ich aber nur Hard Rock und Heavy Metal Bands gehört. LED ZEPPLIN, AC/DC, BLACK SABBATH und JUDAS PRIEST das war einfach meine Welt.
Als ich 18 Jahre alt war trat ich meiner ersten Band bei. Eine lokale Band mit dem Namen EMERGENCY, mit der wir später auch einen Plattendeal mit dem deutschen Label Big Max unterschrieben haben. Nach dieser Erfahrung gründete ich meine erste eigenen Band SARDONYX und mit einigen geschäftlichen Kontakten war es mir möglich mein eigenes Label Dream Records zu gründen. Das Album von SARDONYX “Open Gates” war das zweite Album was ich in Europa veröffentlichte.
Kurz danach zog ich nach Los Angeles um meine Karriere als Produzent voranzutreiben und nebenbei spielte ich auch noch ein einigen lokalen Bands. Ich traf dort auch Peter Scheithauer mit dem ich einige Alben aufnahm. 2009 fragte mich Peter ob ich nicht einige Songs schreiben und singen würde für die Band KILLING MACHINE. Gesagt, getan hatten wir bald ein ganzes Album zusammen und spielten damit einige Shows. Wir eröffneten für AC/DC auf ihrer Black Ice Tour 2010, gefolgt vom Graspop Metal Meeting, und dem Wacken Festival. Wir spielten außerdem mit SOULFLY, EUROPE, SAXON, ALICE Cooper und vielen anderen.
Die Plattenfirmen hatten aber kein richtiges Interesse an KILLING MACHINE, so das Peter und ich die Band auflösten und jeder unsere Wege gingen.
Das war dann die Zeit wo ich Axel Wiesenauer von ROCK'N GROWL traf. Relativ schnell wurde uns klar das wir zusammen arbeiten wollten und die Band RAVEN LORD ins Leben rufen wollten. Der Bandname wurde nach einigen hin und her gefunden und ich denke er macht das ganze Projekt zu etwas außergewöhnlichen.
Ich traf einige Kerle in Schweden, Tobias und Peter, die mich Stefan Lindholm vorstellten, einen sehr talentierten Gitarristen, mit dem ich unbedingt arbeiten wollte.
Jamie Mallender arbeitete schon mit dem Ex BLACK SABBATH Sänger Tony Martin zusammen, bevor Axel ihn mir empfahl. Jamie spielt unglaublich viele Instrumente und auch eine eigene Musikschule in Sheffield, England. Er ist seit der Gründung Teil von RAVEN LORD und zeichnete sich für viele Arbeiten verantwortlich.
Larry Paterson, unseren Schlagzeuger, fand ich nach einer Online Audition und er passt in die Band kaum ein anderer. Leider ist Larry nicht auf dem Album zu hören, aber auf dem zweiten Album wird er auf jeden Fall dabei sein und er wird uns auch bei unseren Konzerten zur Seite stehen.
George Karafotis ist ein wirklich talentierter Gitarrist aus Griechenland der bei uns die Rythmus Gitarre spielt und einige coole Riffs beigesteuert hat.
Alessandro Duo kommt aus Italien und füllt bei uns den Posten des Keyboarders aus. Er wird auch auf unserem zweiten Album und bei unseren Konzerten zu hören sein.
Und als letztes haben wir dann noch den großen “Shredlord” Joe Stump, der der Band beitrat als das Album schon aufgenommen war. Wir sind sehr gespannt auf seine Liveperfomance und auf seine ganz eigenen Interpretationen die teilweise wirklich außerhalb jeder Konkurrenz laufen.

J.P: Das Album ist ja nun schon ein paar Tage auf den Markt, wie sind denn bislang die Reaktionen darauf?

C.Z: Es ist ja erst am 1. Februar in Europa erschienen und erscheint am 12. Februar in Nord Amerika, es ist also alles noch recht frisch.
Aber jedes CD Review was ich bislang gelesen habe, war recht positiv. Das ist sehr schön für uns zu lesen und bestätigt uns einfach immer mehr. Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich diese Art von Projekt nicht schon viel früher gemacht.

J.P: Über euer Management wurde ja Tag für Tag ein bisschen mehr über euch enthüllt, somit stieg die Erwartung seitens der Fachpresse ziemlich, wie war das für euch das wachsende Interesse mitanzusehen?

C.Z: Oh ja ich nenne diese Vorgehensweise den Teaser Effekt ha ha. Unser Management hat wirklich einen großartigen Job gemacht. Wir Musiker sind da einfach zu emotional und würden am liebsten jedes kleine bisschen von einem Demosong auf die Menschheit loslassen, die Manager sind da einfach professioneller und kontrollierter. Ich habe dahingehend viel von Axel Wiesenauer unserem Manager gelernt. Es ist sehr wichtig den richtigen Moment dafür zu finden um die Veröffentlichung die Details bekannt zu geben. Ich hätte vermutlich alles sofort bekannt gegeben ha ha. Aber dann hätte es ja keinen Hype gegeben und wäre nicht so interessant gewesen. Deswegen denke ich war diese Schritt für Schritt Bekanntgabe sehr gut gewesen und war genau der richtige Weg.

J.P:
Du hast mit Alessandro Duo und Joe Stump zwei absolute Könner an ihrem Instrument in deinen Reihen. Wie kam denn der Kontakt zustanden und wie schwer war es die beiden für die Band zu gewinnen? Glaubst du, dass es aufgrund anderer Verpflichtungen Terminprobleme geben könnte?

C.Z: Joe Stump ist natürlich in vielen anderen Projekten involviert und schreibt vermutlich gerade wieder an einigen Songs während wir gerade sprechen. Wie auch immer, wir sprechen unsere Termine sehr genau ab und überprüfen diese immer zweimal. Deswegen sollten wir diese Probleme denke ich nicht haben. Ich denke es ist gut in anderen bands mit anderen Menschen zu tun zu haben, da hat man auch gleich neue Einflüsse. Das bringt dann auch wieder frischen Wind bei RAVEN LORD.
Das Alessandro Duo noch bei VOODOO HIGHWAY ist hat auch Vorteile. Ich versuche sie zum Beispiel aktuell mit auf unsere Tour zu buchen. Der Promoter hat dadurch einfach einen Kostenfaktor weniger. Ich hatte zwei Leute für den Keyboardposten vorgesehen, bzw, angeschrieben. Beiden gefiel die Musik und hätten sofort zugesagt. Alessandro war einer davon.


J.P: Wie lief denn der Aufnahmeprozess genau ab? Von wann bis wann habt ihr denn aufgenommen?

C.Z: Also zu erst kamen die beiden Gitarristen mit ein paar Riffideen. Ich entschied dann wie ich das Ganze zu Songs zusammensetzte. Du kannst es dir so vorstellen wie “Das klingt mehr wie ein Chorus, das wie ein Verse”. Da ich die Scheibe ja auch produzierte wusste ich genau wie sie klingen sollte. BLACK SABBATH gekreuzt mit MALMSTEEN und einem Schuss JUDAS PRIEST haha. Nun wirst du sagen das ist doch nie und nimmer möglich. Aber es ist so. Ich wollte einen Gitarristen der technisch gut ist, aber auch Neo Klassische Einflüsse hat. Ich wusste das es, wenn ich dann meinen Gesang darüber lege, mehr nach DIO oder BLACK SABBATH klingt. Ziemlich schnell hatten wir 4 Demosongs zusammen und stellen sie ins Internet. Stefan musste dann leider seine Arbeiten einstellen. Wir waren also erstmal ein paar Monate zur Untätigkeit verdammt. Als ich der Band erklärte das ich einen Mixtermin mit Fredrik Nordström hatte und wir alle Songs beenden musste, wurde es so langsam höchste Zeit. Es waren dann sehr stressige und zeitlich knappe Sessions. Ich hasse das wirklich, aber irgendwann waren sie dann eben fertig. Wir stellen also alle Songs in der veranschlagten Zeit fertig und schickten sie den Fredman Studios zum mixen. Danach war es an der Zeit das fertige Produkt aus Los Angeles herauszulassen. Maor Appelbaum übernahm die Abschlussarbeiten am Album und er machte wirklich einen großartigen Job.
Ich kann Fredrik Nordström und Maor Appelbaum gar nicht of genug danken das sie den Job übernommen haben und uns so ein großartiges Album gezaubert haben.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „Descent to the Underworld“ ein. Für mich sind “The Rebel”, “Let the Show go on”, „Promised Land“ und “Black Friar” die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?

C.Z: Also “The Rebel” handelt davon, dass man sich gegen die Tyrannen auf dieser Welt erheben soll. Ich singe dort “we all are rebels” und “take back the things back in our hands”. Wir sollten an unsere Zukunft denken und überlegen wie die Welt ohne Gewalt und Unterdrückung auskommt. Einfach eine ausgewogene Gesellschaft, die nicht nur die Menschheit, den Tieren oder der Natur beeinflusst wird.
“Let the Show go on” ist eine Art finale Sequenz des Walt Disney Filmes Fluch der Karibik haha. Glaube es oder nicht, aber ich liebe diese Filme und fand es einfach gut sie mit so einem Stück enden zu lassen. Wie auch immer es ein großes Stück Fiktion in diesem Song.
In “Promised Land” geht es um Nahtoderfahrungen und passt sehr gut in das Gesamtgefüge von “Desenct to the Underworld”. Es geht darum langsam aus dieser Welt zu scheiden, “I'm back from the Afterlief and back to the Promised Land”.
“Black Friar” ist ein purer mystischer Track und einfach Fiktion. Es erzählt wie der RAVEN LORD an die Türen der Unterwelt kommt, anklopft, eintritt und Nachrichten von den Toten bringt. “As he is the master of life and death”.
Definitiv das beherrschende Thema auf dem Album.
Viel Freude hatte ich auch an “World out of steel”. Es geht um die eine Stadt ganz aus Metal, wo alles aus Rüstungen besteht. Der Song der kleinen Stadt Wacken und dessen Festival mit all den Metalfans und Metalgods auf der Welt \m/.
Der Song “Revleation” ist einer meiner persönlichen Favoriten. Es erzählt die Geschichte der “eternal flames of fire”, der Apocalypse wie sie im Buch der Offenbarung beschrieben wird. Viele klassische Komponenten wie Mozart, Bach, Beethoven oder Grieg haben schon darüber geschrieben. Es ist also ein sehr populäres Thema, das war es auch für mich.

J.P: Wer zeichnet sich bei euch für das Songwriting verantwortlich? Von was handeln eurer Texte so, sind diese dein Werk?

C.Z: Bei “Descent to the Underworld” hatte ich eine klare Vorstellung davon wie die Songs klingen sollten. Ich habe die Grundideen und das Gerüst entwickelt und habe dann den Gitarristen rangelassen, der die Riffs dazugeschrieben hat. Ich habe ihnen ein paar Vorschläge von mir gegeben, damit sie sich es besser vorstellen konnten. Es gibt auch Songs die wir früher geschrieben haben, die es jetzt nicht auf das Album geschafft haben. Alle RAVEN LORD Songs sind nach und nach gewachsen und haben jeder ihren eigenen Stil. Ich weiß natürlich auch am Besten wie ein Song sein muss, damit er zu meinen Gesangslinien passt. Das Gleiche gilt für die Lyrics und die Geschichte hinter jedem Song. Alles andere liegt natürlich auch in der Betrachungsweise eines jeden Hörers.
Ich schreibe meistens über mystische Sachen, Erfahrungen oder Gefühle.

J.P: Der Bandname, das Albumcover und euer allgemeines Auftreten geben euch einen gewissen mystischen Touch, ist das so gewollt und einfach die Ausrichtung eurer Musik?

C.Z: Ich denke es ist beides. Da ich nicht jedes Detail in der Produktion berücksichtigen kann, fängt alles mit einer Idee an. Die Leute die unser Band Logo entworfen haben, sind sehr talentiert und haben es so hinbekommen ohne das wir ihnen etwas gesagt haben. Ähnlich lief die Coverarbeit oder die Namenssuche der Band ab. Ich denke alle haben einen großartigen Job gemacht damit alles bei RAVEN LORD zusammen passt.

J.P: Bist du eigentlich noch in anderen Projekte und Bands involviert, so wie es deine Bandkumpanen Alessandro und Joe sind?

C.Z: Ja, ich bin an einem Doomprojekt, welches EXORCISM heißt beteiligt. Die Songs sind alle im Mid Tempobereich gehalten und sollen dir das Fürchten leeren.

J.P: Csaba wie geht es denn jetzt genau bei RAVEN LORD weiter? Was steht bei dir selbst als nächstes an?

C.Z: Wir hoffen das wir im Sommer auf einigen Festivals in Europa spielen können und vielleicht ein paar Club Gigs. Wer weiß vielleicht eine kleine EU/UK Tour....

J.P: Vielen Dank Csaba für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.
C.Z: Ich möchte dir danken Julian, für dein Interesse an RAVEN LORD und deine interessanten Fragen. Außerdem möchte ich all euren Lesern, unseren Freunden, Fans und Unterstützern da draußen danken. Kommt zu unseren Shows und seht uns live.


Julian

Englisch Version 
 
J.P: Hi Csaba it’s me Julian from Rock-Garage.com is speaking. Thank you that you answer me a few questions about your new album and RAVEN LORD itself.
For those people who did not know you, can you introduce the band first and show the previous career?


C.Z: Well, my name is Csaba and that is Hungarian pronounced “Chawbaw”. My last name Zvekan is Kroatian and I was born as a Hungarian minority in the old Yugoslavia now Serbia. My musically oriented family moved to Switzerland when I was four years old. I grew up and went to school in Basel, Switzerland. In very early years my parents had me tutored in the Music Academy on rather classical instruments. When I was a teenager I listen to a lot of Hard and Heavy bands like LED ZEPPELIN, AC/DC, BLACK SABBATH, JUDAS PRIEST and many other bands.

Around the time when I was 18 years old I joined a local band called EMERGENCY on which we later got signed to a German label called Big Max. After that experience I found my own band called SARDONYX and with some distribution contacts I established my own record label called DREAM RECORDS. SARDONYX– Open Gates was my second album released in Europe. Shortly after that I moved to Los Angeles to further my career as a sound engineering and sang in many Hollywood based local bands. On a few attempts me and Peter Scheithauer were trying to record albums together that always resulted him changing the vocals by a different singer. Until 2009 when Peter Scheithauer asked me to sing and write songs for KILLING MACHINE. Said and done a full album was written and we were ready to play shows that following summer. We opened up for AC/DC ‘s Black Ice Tour 2010 in Nice and Paris, France followed by Graspop Metal Meeting, Wacken and Foire aux Vins. Playing alongside with SOULFLY, EUROPE, SAXON, AlLICE COPPER and many more.
There was no real interest from the record labels for KILLING MACHINE so Peter and me decided to part ways and try different line-ups.
This is when I met Axel Wiesenauer from ROCK’N GROWL promotion. We shortly ended up working together and decided on making our own band called RAVEN LORD.  The band name came up through brainstorming and to differentiate things a bit the word was split up purposely to make it kind of unique.
I meet a couple of Swedish guys from Stockholm Tobias and Peter who wanted to make band. Tobias introduced me to Stefan Lindholm a very talented guitar player and I started working with him. Jamie Mallender was working with Ex- BLACK SABBATH singer Tony Martin before and when my manager proposed him to me. I was like “Hell yeah”. Jamie is a multi instrumentalist and has his own music school in Sheffield, UK . He has been with RAVEN LORD from the very beginning and contributes a lot to our common work. Larry Paterson our drummer was found through an online audition and fits the band like no other. All though Larry is not on the record this time he sure will be our recording drummer for the second album and our permanent drummer for all our live engagements. George Karafotis is a shredder and talented guitarist from Greece. George handles rhythm guitars and brings cool riffs to the RAVEN LORD table. Alessandro Duo now comes from Italy and fills the slot for the Keyboardist. Also he will be our future recording and live player. And last but not least the mighty “shredlord” Joe Stump who recently joined up with RAVEN LORD after the record was already done. We all are looking forward for his shredding techniques in the live situation. His interpretation of the songs and most of it the future RAVEN LORD songs are going to be “off the Richter”. 

J.P:
The album is indeed quite a while now on the market. How are the reactions to it so far?

C.Z: Actually just came out February 1st in Europe and will come out February 12th in North America. So very recent.
Every single CD-review I read so far was very positive. They praise us with high notes and encourage us with it even more. Sometimes I really ask myself „Why haven’t I done this kind of project earlier.

J.P:
Your Management let day for day more information about you to the daylight. So the expectation of the fans and the magazines get higher and higher. How was it for you to see this expectations growing?

C.Z: Ohh yeah the “teaser effect”. So I call it at least hahahahaha. Management is doing such a great job. While we musicians are so emotionally driven and would like to show the very first and unfinished snippet of a song to the whole World. They are quiet the opposite. Rational and emotionally controlled. I have learned so much from Axel Wiesenauer our general manager about being patient. About waiting for the right time to speak out or to release something important to the press. If it had been for me all would have been in the open on the very first day hahahahaha. But then there would be no thrill and hype to the whole thing. I guess the more professional way of gaining momentum is the “step by step” feeding information to the masses. So this way they can easily digest the information. What a great philosophy!

J.P: With Alessandro Duo and Joe Stump you have two great musicians in the band. How did you get in contact with them and do you think you may have some date problems in fact they are part of other bands?

C.Z:  JOE STUMP is in involved in many projects and even writes a book as we speak. How ever we have a common schedule where we double-check our dates. So this sort of problem should not happen. It is a good thing to have other bands and involvement with other players. I believe this is a good thing bringing freshness to the whole RAVEN LORD band.  That is definitely the idea.
As far as ALESSANDRO DUO being with VOODOO HIGHWAY I’m trying to book our tour with them as well. The promoter would have one cost less. That makes it really interesting for the booking agent. Both of the players I contacted directly and asked if they would be interested in playing for RAVEN LORD. They said they liked what they heard and we took it from there.

J.P:
Let us look now closer at your debut album. Can you tell us about the recording process? From when to when you've worked?

C.Z: OK so the actual process of the whole production goes like this. In the beginning we had two guitar players who would come up with riffs individually. I would determine to what pieces of the song puzzles I want to use. Like say this sounds good for a chorus, this is more a verse etc. As me being the producer for this record I knew exactly how it should sound. Black Sabbath crossed by Malmsteen with a hint of Judas Priest hahahaha. Now you’re gonna say well that’s impossible. But it isn’t actually. I wanted a technically oriented guitar shredder who has neo classical influence playing arpeggios, minor scale and giving me the more neo-classical background. I new once I would sing over it the whole recording would then sound more like DIO, Black Sabbathish. Quickly we finished 4 demo songs and they were put on the net. Stefan then stopped working and it was a drag getting him in gear. He stopped working and we had wasted several months doing nothing. When I explained the band that I had a mixdown scheduled with Fredrik Nordström and we needed to finish all the songs. Then it was the usual last minute session. I really hate that as we had all the time in the World before. But hey done is done. We managed to record and finish all them songs in time and submitted the tracks to FREDMAN STUDIOS for mixdown. After that was all done nicely by the master of heavy metal himself it was time to ship the product off to Los Angeles. Maor Appelbaum was doing the finish on our record and did a great job! I cannot thank enough to Fredrik Nordström and Maor Appelbaum for taking on the job and giving us this great record.

J.P:
Let us look at the songs of “Descent to the Underworld”. For me „The Rebel”, “Let the Show go on”, “Promised Land“ and “Black Friar” are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album?

C.Z: Ok so “The Rebel” is about us standing up against the tyrants of this World. I sing that “we all are the rebels” and should “take things back in our hands”. We should think about our future and find ways how to better this world without violence and oppression. Basically an equal society where there is no suffering for humans, animals or nature.
“Let the show go on” is the image or the final scene for the Walt Disney movie “Pirates of the Caribbean “ hahahahaha. Believe it or not I watched and liked that kids movie a lot so it ended up in this song. How ever there is also a little mix of anger and fiction in the whole song.
Now “Promised Land” is a song about near death experience and fits very well in the over all theme for “Descent to the Underworld”. It is about slowly fading out from this world but eventually “I’m back from the Afterlife and back to the Promised Land”.
All right  “Black Friar” is pure mythological and fictional. It explains the RAVEN LORD flying down to the gates of the Underworld knocking on them doors entering and bringing messages back from the dead. “As he is the master of life and death”.
Definitely one of the main and favourite topics for this album.
I am also having fun with  “World out of steel” it’s the city of metal where everything is in shiny armour. The song about the little city of “Wacken” and it’s yearly festival with all them metal fans and metal gods out there \m/.
“Revelation” is my personal favourite as it is intense. It tells the story about the “eternal flames of fire” or hell, the apocalypse as it is described from the book of revelation. Many classical composers like Mozart, Bach, Beethoven, Grieg have written about this subject. Must be a very popular theme as it is for me too. 

J.P: Who are the main songwriters in the band? On wich storys or themes depands your lyrics? Did you write them?

C.Z:  With RAVEN LORD “Descent to the Underworld” I have a very clear idea on what I wanted to do and how the songs should sound. I would define basic mood, tempo, chord progression then let the guitarist come up with some riffs. Occasionally I would sing some riff ideas or even pre-play and record guitar ideas to them. Trim or even replace whole song parts so it fits my vocal needs. Some songs we have from earlier work that has not been released. All the RAVEN LORD songs are a group effort and every individual has his style and input. So when it comes to vocals I know what base keys or chord progression work the best for me. As far as themes and images for the lyrics. They vary widely in the interpretation for each listener. For me they are mostly images, mythological stories, experiences and feelings that are described in them songs.

J.P: The Band name, the record cover, your dress code and band appearance, all these things have a mystical touch. Was this your goal or is this simply your direction of your music?

C.Z: I guess it’s both. Still I would not be able to control every single detail in the production and would never claim it as mine the begin with. There are very talented artists who designed our band logo without telling them anything. The very same goes to cover artwork or even the band name. Sure, they all rely on one thing listening to the music, lyrics and melodies and determine from there. I think they all did a great job making things fit into one nice piece of heavy metal RAVEN LORD.

J.P: Did you be part of another band as RAVEN LORD? Did you plan some other projects?

C.Z: Yes, I’m also involved in an even darker ,doomier project called EXORCISM. All the songs are mid tempo, very lava like and should scare the hell out of you.  


J.P: Csaba what comes next for RAVEN LORD? Is a tour planned? What’s next for yourself?

C.Z: We are hoping to play some Summer Festivals in Europe followed by some club gigs.
Who knows perhaps a little EU/UK tour this 2013.


J.P: Thank you Csaba for your time, and for the interesting answers!
I wish you all the best for the future, the last words, of course are yours.


C.Z: I would like to thank you , Julian for your interest in RAVEN LORD and these interesting questions. Also would like to thank to the readers out there our friends, fans and supporters out there. Come and see us on some live shows.

Julian


 

1 Kommentar:

  1. The full Raven Lord album "Descent To The Underworld", can be streamed here: http://www.youtube.com/watch?v=wvyl-V0nCm4&list=PLD7BA0D60A890F1DA

    See them live in 2013:
    20. June 2013 The Diamond, Nottingham, UK
    22. June 2013 R-Mine Metalfest, De Posthoorn, Hamont-Achel, Belgium

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